GAL – Grupos Antiterroristas de Liberación

    Die GAL (antiterroristische Befreiungsgruppen) waren verdeckt agierende paramilitärische Gruppen, die in der Zeit von 1983 bis 1987 als Todesschwadronen in Spanien und Frankreich aktiv waren. Die Paramilitärischen Gruppen wurden von Mitgliedern der Spanischen Regierung unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten Felipe González ins Leben gerufen und finanziert. Das Ziel war es die baskischen Untergrundorganisation ETA und die baskische Unabhängigkeitsbewegung in einem geheimen Krieg zu zerschlagen. Die Kommandos trugen zwar die Bezeichnung einer Antiterroreinheit, agierten jedoch selbst mit terroristischen Mitteln. Nach Aufdeckung der Aktivitäten der GAL wurden der verantwortliche Innenminister und mehrere hohe Staatsbeamte zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.