Transició

    Nachdem Tod Francisco Francos am 20.11.1975 wurde der Umbau der faschistischen Diktatur hin zu einer parlamentarische Monarchie angestoßen. Der Drang nach Veränderungen wurde besonders Stark in Katalonien von der demokratischen Opposition vertreten. Es wurden drei Hauptforderungen von der antifranquistischen Plattform Assemblea de Catalunya vertreten: demokratische Freiheiten, allgemeine Politische Amnestie und Wiederherstellung des Estatut de Catalunya (Autonomiestatut) von 1932. Diese Forderungen wurden von einer breiten Mehrheit der katalanischen Gesellschaft mitgetragen und sie konnten sich damit identifizieren. Die Demokratische Opposition hatte sich damit einen klaren Bruch mit den diktatorischen Institutionen erhofft, bekanntermaßen wurde der Übergang zu einer Reform innerhalb des franquistischen Systems.

    Dieser Prozess, der bis in die frühen 80er Jahre andauerte und die erste demokratischen Wahlen von 1977 ermöglichte, wird heute von den Historikern als transició bezeichnet.