Mancomunitat de Catalunya

    Die Mancomunitat de Catalunya war eine beratende Versammlung, die sich aus den Ratsmitgliedern der vier Provinzen Kataloniens, Lleida, Tarragona, Girona und Barcelona zusammensetzte. Sie wurde in ihrer letzten Phase von der Lliga Regionalista de Catalunya gefördert und durch ein kommunales Referendum im Oktober 1913 nachdrücklich bestätigt. Sie wurde 1914 gegründet (symbolisch zum 200. Jahrestag des Verlustes der Unabhängigkeit) und stellte dabei die erste Anerkennung der katalanischen Identität und der territorialen Einheit Kataloniens durch den spanischen Staat seit 1714 dar. Dabei gründete und konsolidierte die Mancomunitat eine Reihe von kulturellen und wissenschaftlichen Institutionen (von denen die meisten heute noch existieren), um der katalanischen Sprache und Kultur mehr Ansehen zu verleihen. Während der Diktatur von Primo de Rivera wurde sie schliesslich 1925 verboten und aufgelöst.

    Mehr Informationen siehe unter: http://www.mancomunitatdecatalunya.cat//inici/